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Franz Joseph Ulbrecht

lässt sich erstmals 1738 anlässlich seiner Hochzeit als Musiker im Dienste von August Georg, Bruder des regierenden Markgrafen von Baden, in Baden-Baden nachweisen. Nach dem Tode des bisherigen Konzertmeisters Johann Volpert im Jahre 1749 wurde Ulbrecht dessen Nachfolger in der Rastatter Hofkapelle. 1756 rückte er zum Hofkapellmeister auf. 1765/66 verließ Ulbrecht Rastatt und ging nach Böhmen. Sein weiteres Schicksal ist unbekannt.

 

Obwohl er qua Amt zur Komposition verpflichtet war, sind nur wenige Werke Ulbrechts (Sinfonien und Kammermusik) handschriftlich überliefert.


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