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Carl Ludwig Junker (1748–1797)

 

Carl Ludwig Junker wurde am 12. Juni 1748 in Kirchberg an der Jagst geboren. Er war als Komponist, Flötist, Schriftsteller und Pfarrer tätig. Nach abgeschlossenem Studium der Theologie in Gießen sowie Göttingen zog es ihn als Hauslehrer unter anderem nach Karlsruhe zu Prinz Christof von Baden und nach Schaffhausen. 1777 arbeitete er als Lehrer im Heidesheimer Philanthropin, wo er nahezu alle seine Kompositionenschrieb. Zudem wirkte er gelegentlich als Flötist bei Hofkonzerten mit. Es folgten verschiedene Pfarrei-Stationen im Hohenlohisch-Kirchbergischem Patronat: Von 1789 bis 1792 Döttingen, ab 1792 Beimbach und ab 1795 Ruppertshofen. Neben dem Flötenspiel beherrschte er auch das Klavier und das Violoncello. Zum Freundeskreis Junkers zählten unter anderem Chr. Fr. D. Schubart und J.F. Christmann. Musikalische Eindrücke empfing er vor allem durch Komponisten wie G. Pugnani, Jos. A. Schmittbaur, I. Holzbauer und G. Jos. Vogler.

 

Lit.: Art. »Junker, Carl Ludwig«, in: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Personenteil 9, hg. von Ludwig Finscher, u.a. Kassel 2003, Sp.1310f.  (Ingeborg Wesser / [Ulrich Segele]).

 

Schriften

Junker, Carl Ludwig: Einige der vornehmsten Pflichten eines Kapellmeisters oder

     Musikdirektors, Winterthur 1782

Junker, Carl Ludwig: Zwanzig Componisten, 1776

Junker, Carl Ludwig: Porte-feuille für Musikliebhaber. Charakteristik von

     20 ComponistenLeipzig 1792

Junker, Carl Ludwig: Tonkunst, Bern 1777

Junker, Carl Ludwig: Ueber den Werth der Tonkunst, Bayreuth u.a. 1786

 

Kompositionen

Genofeva im Thurm in Es-Dur für Sprechstimmen und Pianoforte
Die Nacht von Zachariä

Klavierkonzert, Winterthur um 1782 [verschollen]
Klavierkonzert op.2 [1782], Darmstadt 1794
24 Sinfonien, Kirchberg 1782/83 [verschollen]
13 Klavierstücke, in: Blumenlese für Klavierliebhaber, 1782–1785, 1787


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