Das Projekt

Die Publikationen

Die Hofmusiker

Die Residenzen

Die Datenbanken

Der Instrumentenbau

 

Veranstaltungen

Aktuelles

 

 

 

 

Die Residenzen – Kirchheimbolanden

Kirchheimbolanden

Kirchheimbolanden war seit 1737 Residenz der Fürsten von Nassau-Weilburg. Musikhistorisch bedeutend ist die Regierungszeit von Fürst Carl-Christian (1753–1788) und dessen Frau Caroline (1747–1787), geborene Prinzessin von Oranien-Nassau-Dietz. Das Paar hatte zumeist in den Niederlanden gelebt, bevor es ab 1769 vornehmlich in Kirchheimbolanden residierte.

 

Die Fürstin war eine sehr musikinteressierte Frau, die selber sang und ausgezeichnet Klavier spielte. Sie richtete eine kleine, aber leistungsfähige Hofkapelle ein, die aus wenigen fest angestellten Musikern bestand und sich nach Bedarf um weitere Kräfte, zumeist Stadtmusiker, erweitern ließ. Außer sonntags fanden täglich Konzerte statt. Auf Einladung der Fürstin konzertierten zahlreiche bedeutende Musiker an ihrem Hof, so auch Wolfgang Amadeus Mozart, der sich im Januar 1778 für mehrere Tage in Kirchheimbolanden aufhielt. Mit dem Tode der Fürstin endete die reiche Musikpflege. 1793 musste die Residenz als Folge der Koalitionskriege aufgegeben werden.