Johann Abraham Sixt (1757 – 1797)
Sixt, 1757 in Gräfenhausen im damaligen Herzogtum Württemberg als Sohn eines Schulmeisters geboren, kam aus Stuttgart nach Donaueschingen, wo er am 12. Februar 1784 in der Fürstlich Fürstenbergischen Kammermusik Anstellung fand. Vertraglich wurde ihm erlaubt, »allährlichen auf 4 bis 6 Wochen nach seiner Willkuhr sich von hier entfernen und eine Reiße machen zudürfen.« Sixt verrichtete auch Kopistendienste. Er starb am 30. Januar 1797.
Von seinem kompositorischen Schaffen haben sich Lieder, Klavierwerke und Bearbeitungen für Klavier erhalten.
Text nach: Manfred Schuler, »Die Aufführung von Mozarts ›Le Nozze di Figaro‹ in Donaueschingen 1787. Ein Beitrag zur Rezeptionsgeschichte«, in: Archiv für Musikwissenschaft, 45 (1988), S. 117.
